Nach dem Essen – Zähneputzen nicht vergessen! Diese Weisheit mag sich zwar reimen, ist jedoch nicht immer richtig. Denn gerade von der Art des Frühstücks hängt es ab, ob man davor oder danach die Zähne putzen sollte. Saure Lebensmittel (wie Äpfel oder Orangensaft) rauen den Zahnschmelz an. Putzt man sich direkt nach so einem Frühstück die Zähne, trägt man den angerauten Zahnschmelz minimal ab. Hier ist es ratsam, entweder eine halbe Stunde nach dem Frühstück mit dem Zähneputzen zu warten, damit dem Speichel genug Zeit bleibt, die Säure zu neutralisieren. Oder aber man putzt die Zähne vorher. Bei einem süßen Frühstück (z. B. mit Honig) hingegen sollte möglichst bald geputzt werden, damit Bakterien keine Gelegenheit haben, sich auf den Speiseresten zu vermehren.

Quelle: Zeit Online / Information Mundgesundheit

Laut heise online wurden in China erstmals mithilfe eines Roboters zwei künstliche Zähne eingesetzt. Der Roboterarm musste zunächst von zwei Ärzten eingestellt und in Position gebracht werden, konnte die Operation dann jedoch selbstständig durchführen und auch auf Bewegungen der Patientin reagieren.

China beklagt seit langem einen Ärztemangel. Von der neuen Technik erhofft man sich eine Entlastung der Zahnärzte. Entwickelt wurde sie in einer vierjährigen Kooperation zwischen der Fourth Military Medical University und dem Robotik-Institut der Beihang University in Peking.

Im März 2017 wurde in den USA ein Robotersystem zugelassen, das Ärzten bei Operationen assistiert. Eigenständige Eingriffe sind bisher nicht erlaubt. Experten schätzen, dass bis 2021 weltweit der Markt für chirurgische Robotik auf 20 Milliarden Dollar anwachsen könnte.

Quelle: heise.de

Gute Mundspülungen müssen nicht teuer sein: Laut Stiftung Warentest (1/2018) sind die drei Testsieger für 75 Cent zu haben. Eine gute Spülung zeichnet sich durch Kariesschutz durch Fluorid und plaquehemmende Bestandteile aus. Bestnoten erhielten die Produkte von dm («Dontodent Antibakterielle Mundhygiene»), Lidl («Dentalux Mundspülung »), Penny und Rewe («Today Dent Mundspülung »). Rossmann bot die beste Spülung für Kinder («Perlodent med Junior 6+»). Vier Spülungen fielen im Test wegen mangelnden Schutzes durch. Mundspülungen werden für Patienten mit fester Zahnspange, Senioren oder als Ergänzung zur Pflege kariöser Zähne empfohlen. Kinder sollten Mundspülungen benutzen, wenn sie diese zuverlässig wieder ausspucken – also ab circa sechs Jahren.

Quelle: Brunnen Apotheke Essen

Unter dem Handelsnamen „Karex“ hat die Dr. Kurt Wolff GmbH &Co. KG eine Zahnpasta herausgebracht, die Kariesschutz ohne Fluorid verspricht. Das ist an sich nichts Verwerfliches – doch der Hersteller schürt gezielt Angst vor Fluorid, um Patienten zu verunsichern und die Nachfrage nach „Karex“ anzukurbeln.

So werden auf der Website des Unternehmens pseudowissenschaftliche Quellen und Studien mit erheblichen wissenschaftlichen Mängeln zitiert, die die angebliche Gefahr von Fluorid beweisen sollen.

Dementsprechend verzeichnet die Bundeszahnärztekammer auch vermehrte Anfragen besorgter Verbraucher. Die BZK stellt deshalb wissenschaftlich fundierte Informationen zur Verfügung, die die unbedenkliche Anwendbarkeit von fluoridhaltigen Zahnpastas bestätigen – lediglich das Verzehren einer ganzen Tube kann bei Kindern zu Bauchschmerzen führen.

Quelle: ZM-Online

Menschen haben schon früher Zahnbehandlungen vorgenommen als bisher gedacht. Dies fanden Wissenschaftler bei der Untersuchung von zwei Schneidezähnen aus dem Ende der Altsteinzeit heraus. Bei den fast 13000 Jahre alten Zähnen wurde die Pulpenhöhle modifiziert, das heißt, dass mit einem harten Gegenstand – ähnlich dem heutigen Zahnarztbohrer – das Zahnmark herausgekratzt wurde. Es handelte sich also um eine steinzeitliche Wurzelbehandlung. Sogar eine Füllung aus Bitumen, die den Zahn nach der Behandlung weiter benutzbar machte und möglicherweise antiseptisch wirkte, entdeckten die Forscher. Die Steinzeitpatienten hatten allerdings einen großen Nachteil gegenüber heutigen Patienten: Sie mussten jede Behandlung ganz ohne Betäubung über sich ergehen lassen.

Quelle: Der Spiegel