Wie ein von Foodwatch veröffentlichter Bericht kritisiert, sind Zuckergetränke eine der wichtigsten Krankheitsursachen in entwickelten Ländern. Allen voran Markführer Coca-Cola nehme zudem beim Marketing insbesondere Kinder und Jugendliche als Zielgruppe ins Visier und versuche, durch Lobbyarbeit die Politik an effektiver Regulierung zu hindern. Die NGO wirft dem Unternehmen vor, Methoden der Tabakindustrie anzuwenden: So seien „unabhängige Forschungsinstitute“ mit Fördergeldern im Millionenbereich unterstützt worden, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten. Diese lauteten: Nicht ungesunde Ernährung, sondern zu wenig Bewegung sei die Hauptursache für Übergewicht. Dabei, so Foodwatch, verursache überhöhter Zuckerkonsum nachweislich die Entstehung von Krankheiten wie etwa Fettleibigkeit oder Typ-2-Diabetes – und natürlich auch Karies.

Quelle: Foodwatch

Generell gilt: Sowohl Schall- als auch rotierend-oszillierende Zahnbürsten sind den Handzahnbürsten erwiesenermaßen überlegen, da sie in kürzerer Zeit effektiver die Zähne reinigen. Die Unterschiede erläutert Prof. Dr. Stefan Zimmer, Leiter des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Witten/Herdecke: Schallzahnbürsten sind auf Grund ihrer sensibleren Handhabung und Effizienz besonders für untrainierte Personen, Kinder und Senioren geeignet. Zudem kann die Schallzahnbürste bessere Ergebnisse bei der Plaque-Reduktion erzielen und das Fluorid gründlicher in die Zwischenräume der Zähne bringen. Der Vorteil von rotierend-oszillierende Zahnbürsten liegt hingegen darin, dass diese im Vergleich weniger abrasiv sind, d. h. sie weniger vom Zahnschmelz abtragen.

Wie sieht die ideale Handzahnbürste aus? Laut Prof. Dr. Stefan Zimmer (Lehrstuhl für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Uni Witten/Herdecke), sind sechs Kriterien ausschlaggebend. Gemäß dem Experten ist eine endgerundete Nylonbürste wichtig. Er empfiehlt zudem größere Bürstenköpfe, da diese beim Plaque- und Blutungsindex besser abschneiden. Das Borstenfeld verfügt im Idealfall über abwechselnd längere und kürzere Borsten, die in Lücken zueinander angeordnet sind. So können Zahnborgen, Interdentalräumen und Fissuren besser gereinigt werden. Zudem verhindern einzeln stehende Borstenbüschel ein Verkeilen des Borstenfelds. Bei der Borstenhärte muss abgewogen werden: Härtere Borsten tragen Schmutz und entfernen Plaque besser ab, können aber zu Weichgewebsverletzungen führen. Bei Kindern und Senioren sollte der Griff etwas dicker sein.

Quelle: ZM-Online

Krebs im Rachenraum tritt immer häufiger auf und ist meist die Folge einer Infektion durch sogenannte humane Papillomviren (HPV). Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum haben nun herausgefunden, dass mit einem einzigen Bluttest bereits zehn Jahre vor einer Krebsdiagnose gefährdete Personen identifiziert werden können. Dabei wird der Körper auf bestimmte Antikörper getestet. Die Forscher konnten auf über 150.000 Blutproben zurückgreifen, die in den USA zwischen 1993 und 2001 entnommen wurden. Allerdings ist dieser Test zumindest derzeit noch nicht als Methode zur Früherkennung in einer größeren Bevölkerung geeignet, da die Neuerkrankung an Rachenkrebs bei 5 von 100.000 Personen eher gering ist. Trotz des sehr genauen Tests würden so auch viele gesunde Personen ein positives Ergebnis erhalten.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum

Der Fortschritt in der Stammzellenforschung hat auch auf die Zahnmedizin ent-scheidenden Einfluss. Zu diesem Entschluss kommt der Duisburger Zahnarzt Dr. Mustafa Ayna. In seinem neuen Buch „Mesenchymale Stammzellen“ beschreibt er, wie sich durch die Behandlung mit patienteneigenen Stammzellen schneller und mehr eigenes Knochen- und Zellmaterial bildet als durch den Einsatz von veganem oder tierischem Ersatzmaterial. In Tierversuchen sei es demnach schon gelungen, durch reimplantiertes Gewebe einen Zahndurchbruch zu bewirken. Bei Menschen allerdings beschränkt sich der Einsatz bisher noch auf die Biologisierung vorhandener Techniken. Implantate werden z. B. durch die Aufbringung des Zellmaterials schneller vom Körper angenommen. Bis es möglich sein wird, bei Menschen neue Zähne wachsen zu lassen, werden laut Dr. Ayna wohl noch 30 Jahre vergehen.

Quelle: DZW / RP-Online